SchmerzenSchmerzen können den Menschen in seiner Lebensqualität mannigfaltig beeinträchtigen.

Schmerzen äußern sich aufgrund unterschiedlichster Krankheitsbilder u.a.:

Als Akutschmerzen haben sie eine Schutz- und Warnfunktion und können oft gezielt und effektiv behandelt werden, indem die Ursache behoben wird (z.B. Zahnschmerzen, Blinddarmentzündung). Im Gegensatz hierzu ist dieser „Schutz“ bei chronischen Schmerzen nicht vorhanden und er wird zur eigentlichen Krankheit durch das tägliche oder häufige Auftreten über Monate und Jahre (z.B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen).

Es sind aber auch fließende Übergänge dieser Schmerzarten möglich. Beispielsweise können bei der Gürtelrose oder nach der Amputationsoperation die akuten Schmerzen im ersten Fall in einen chronischen Nervenschmerz (die postzosterische Neuralgie) übergehen. Im zuletzt genannten können die Operationsschmerzen zu dem gefürchteten Phantomschmerz führen. Zusätzlich zeigen viele der erstmals akut auftretenden Schmerzen einen chronischen Verlauf, wie beispielsweise die Migräne oder die Trigeminusneuralgie.

Von chronifizierten Schmerzen spricht man, wenn chronische Schmerzen zum Umbau von Nervenzellfunktionen geführt haben in dem Sinne, dass, auch wenn die schmerzauslösende Ursache beseitigt ist, diese weiterhin Schmerzsignale an das Gehirn weiterleiten, oder andere, nicht schmerzhafte Reize als schmerzhaft empfunden und übertragen werden. Dieses jetzt ausgebildete Schmerzgedächtnis stellt eine große Herausforderung für die Schmerztherapie dar und kann häufig nur unter schwierigen Bedingungen wieder gelöscht werden.

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Schmerz ist nicht gleich Schmerz

Die Lebensgefühle von Patienten beim akuten Schmerz wie Missmut und Niedergeschlagenheit werden durch die Aussicht auf baldige Besserung erhellt.
Beim chronischen und chronifizierten Schmerz hingegen findet häufig eine Persönlichkeitsveränderung statt, in der Angst, Depressionen und sozialer Rückzug vorherrschen und so zur vollen Ausbildung der Schmerzkrankheit beitragen. Eine schnelle und effektive Therapie sowie das Ausschöpfen aller prophylaktischen Maßnahmen sind somit essenziell. Letztgenannte erstrecken sich über die Aufklärung schmerzvermeidender Lebensstrategien, sowie die Ernährungsberatung, bis hin zur Beratung bei umweltmedizinisch-toxischen Problemstellungen.

In Erkennung dieser komplexen Anspruchshaltung an die Schmerztherapie haben die ärztlichen Standesorganisationen 1996 eine spezielle Ausbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ festgelegt, um anzuzeigen, dass der/ die entsprechende Behandler(in) über das Wissen und die Kenntnisse der Therapie chronischer Schmerzen verfügt. Die Qualifikations – und Fortbildunganforderungen werden jährlich auf freiwilliger Basis von den deutschen Schmerzgesellschaften DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie) und DGSS ( Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes) überprüft und zertifiziert.

In Hamburg, wo es seit 1991 einen Vertrag zwischen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung zur Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten gibt, sind diese Qualitätskriterien noch anspruchsvoller.
Unsere Praxis nimmt seit Beginn an dieser Vereinbarung teil.

Arzt-Patient

 

Schmerztherapie ist zeitintensiv

Das Gespräch mit Ihnen als Patient/in steht daher stets im Mittelpunkt.
Nur so können die Auswirkungen von z.Tl. jahrelang erduldeten Schmerzen auf Körper und Seele erfaßt und mit den mannigfaltigen, unterschiedlichen Methoden erfolgversprechend behandelt werden.

Unsere Erfahrungen und unser Wissen sind die Grundpfeiler einer erfolgreichen Behandlung

Die Schmerztherapie, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten enorm entwickelt hat, ist inzwischen zu einem weltweit anerkannten, medizinischen Fachgebiet aufgestiegen.

Unsere jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet und das dadurch gewachsene Wissen möchten wir an Sie weitergeben, indem wir in der Behandlung stets mit Ihnen versuchen werden, Ihr Gesundheits- und Schmerzproblem exakt zu analysieren und ganz individuell mit den neuesten Methoden und Techniken zu behandeln.

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns bitte an.
Wir beraten Sie gerne.

Der Schmerz