i-pb4-034Radiofrequenzläsionen durch Thermokoagulation sind die bestgeprüften und wissenschaftlich als wirksam bewiesenen, ablativen (gewebezerstörenden) schmerztherapeutischen Eingriffe.

Hierbei wird am Ende einer dünnen Elektrode ein Strom von ca. 500 KHz generiert, wodurch die in Schwingung geratenen Gewebeteilchen eine Hitze von 80°-90°C erreichen, die eine kleine, wenige Millimeter große Koagulation (Gerinnung) bewirken. Hierdurch können kleinere Nerven und Nervengeflechte gezielt ausgeschaltet werden.


Die Radiofrequenzläsionen werden besonders erfolgreich bei chronischen Wirbelsäulenschmerzen, insbesondere bei den Facettgelenkschmerzen (Wirbelgelenkschmerzen) der LWS und HWS, angewandt. Seit 1992 haben wir mehr als 8000 dieser Eingriffe ohne jegliche Komplikationen durchgeführt.

Diese Facettgelenksdenervationen durch Radiofrequenz-Thermokoagulation sind eine sehr effektive Behandlung chronischer Rücken- und Nackenschmerzen. Hierbei werden pro Gelenk zwei Wirbelgelenksnerven mit einer dünnen Thermokanüle in örtlicher Betäubung erhitzt (80°) und gezielt koaguliert. Damit können die von diesen Gelenken ausgehenden Schmerzen für 1-2 Jahre beseitigt oder deutlich gelindert werden.
Die Behandlung kann, wenn die Schmerzen wiederkommen sollten, wiederholt werden.

 

 


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