i-pb4-001Wirbelkanalverengungen (sog. Kanalstenosen) treten durch mehrere Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule auf:

  • durch einen knöchernen Umbau älterer Bandscheibenvorfälle oder - Vorwölbungen,
  • durch Zusammensinken derselben
  • und durch altersbedingtes Knochenwachstum der Wirbelgelenke in den Wirbelkanal und/oder die Nervenaustrittslöcher, den sog. Foramen.



Es gibt drei unterschiedliche Stenosenarten:

IDET01Je nachdem unterscheiden wir eine zentrale-, foraminale- oder Rezessusstenose. Die davon betroffenen Patienten leiden dann unter Gesäß- und/oder Beinschmerzen, die bei zunehmender Gehstrecke auftreten und sie zum Anhalten oder Hinsetzen zwingen.

Auch bei diesem Schmerzkrankheitsbild wenden wir die oben dargestellte, periradikuläre, transforaminale Injektion seit Jahren erfolgreich an. In einer kontrollierten Studie konnte nachgewiesen werden, dass bei diesen Schmerzkrankheitsbildern, durch die gezielte Injektion von Kortison an die Verengungen, bei einem großen Teil der Patienten eine Operation vermieden werden konnte*.

* Riew KD et al: The effect of nerve- root injections on the need for operative treatment of lumbar radicular pain. J Bone Joint Surg 2000; 82A : 1589- 1593

IDET02

 

 

 

 

 

 

 

 


Vorheriges Thema: <Gepulste Radiofrequenzbehandlung
Nächstes Thema: >Arthrosebehandlung

Leistungsspektrum